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Nach der Wahl

Vorher werden erfahrungsgemäß kritische Lagen und echte Probleme klein- oder schöngeredet.
Oder -in "Wahlkrampf 2009 besonders gut sichtbar: die wirklichen Probleme werden einfach nicht erwähnt und totgeschwiegen.

Nachher werden mit Erstaunen Probleme bemerkt. Und getreu den erprobten Regeln von Machiavelli ("der Fürst") werden politische Grausamkeiten gleich nach der Wahl möglichst zusammenhängend und auf einen Schlag verteilt. Dann folgen bis zur nächsten Wahl tröpfchenweise kleine Wohltaten. Das ist Politik. Natürlich gilt auch hier der Spruch von Winston Churchill:
Jedes Volk bekommt die Regierung, die es verdient.

Man hat garantiert nicht soviel Phantasie wie erforderlich ist, um die Politik nach der Wahl zu beschreiben. Zuerst wird um Posten und Einfluß geschachert. Durch Bildung von Koalitionen bei denen der Bürger natürlich nicht mitreden darf. Dabei kommt es kaum auf Sachverstand an, denn Sachprobleme kann man einfach lösen: mit dem Geld anderer Leute. Möglich ist:

Überall wird es Geldprobleme geben, aber es gibt auch Lösungen:

Gegen angeblichen Terrorismus und für mehr Sicherheit gibt es auch Maßnahmen:

Nach der Wahl ist alles denkbar. Denn nun hat der Bürger ja nichts mehr zu sagen. Und es ist eine alte Erfahrung: bei der nächsten Wahl genügt es, alles 4 Monate vorher schönzureden.

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