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Nach der Wahl
Vorher werden erfahrungsgemäß kritische Lagen und echte Probleme klein- oder schöngeredet.
Oder -in "Wahlkrampf 2009 besonders gut sichtbar: die wirklichen Probleme werden einfach nicht erwähnt und totgeschwiegen.
Nachher werden mit Erstaunen Probleme bemerkt. Und getreu den erprobten
Regeln von Machiavelli ("der Fürst") werden politische Grausamkeiten
gleich nach der Wahl möglichst zusammenhängend und auf einen Schlag
verteilt. Dann folgen bis zur nächsten Wahl tröpfchenweise kleine
Wohltaten. Das ist Politik. Natürlich gilt auch hier der Spruch von Winston Churchill:
Jedes Volk bekommt die Regierung, die es verdient.
Man hat garantiert nicht soviel Phantasie wie
erforderlich ist, um die Politik nach der Wahl zu beschreiben. Zuerst
wird um Posten und Einfluß geschachert. Durch Bildung von Koalitionen
bei denen der Bürger natürlich nicht mitreden darf. Dabei kommt es kaum auf
Sachverstand an, denn Sachprobleme kann man einfach lösen: mit dem
Geld anderer Leute. Möglich ist:
Überall wird es Geldprobleme geben, aber es gibt auch Lösungen:
- massive Steuererhöhungen, eine MWSt von 25% ist fast noch milde. Merkel erhöhte diese Steuer schon mal kräftig und auch das genügt ihr nicht.
- Sozialleistungen werden deutlich verringert: Renten reduziert, Krankenkassenleistungen ebenfalls, Harz4 ebenfalls
- Weil die reGIERung traditionsgemäß nichts von Wirtschaft versteht, geht es noch schneller bergab.
- Es kommt ohnehin zu Massenentlassungen durch auslaufende Kurzarbeit und so zu über 5 Mio Arbeitslosen
- Als bequemste Schuldentilgung druckt der Staat Geld, es gibt Inflation.
- Nach der Wahl ist der richtige Zeitpunkt für Kfz-Maut auf allen Autobahnen und Fernstraßen.
- Sicher gibt es auch Rentenerhöhungen, - kurz vor der nächsten Wahl, - jetzt sind 3,99 Jahre im günstigsten Fall Nullrunden angesagt!
Gegen angeblichen Terrorismus und für mehr Sicherheit gibt es auch Maßnahmen:
- Weitere verdachtsunabhängige Bürgerüberwachungen.
- Ein im Regierungssinn begrenzten Internetzugang.
- Ein erweiterter Kampf gegen Ordnungswidrigkeiten, denn das spült Geld in die Staatskassen.
- Keine weiteren Maßnahmen gegen Kriminalität die den Bürger belastet, denn das kostet Geld aus den Staatskassen, schließlich kann sich der Bürger gegen Diebstahl, Einbruch usw. versichern.
- Die Steuererklärungen macht das Finanzamt selber, es hat vollen Zugriff auf alle Konten.
- Wenn Sie verreisen wollen, vergessen Sie nicht, sich beim Innenminister abzumelden.
- Wenn Sie auswandern wollen, wird - wie unter Hitler - eine 25%-ige Fluchtsteuer erhoben.
Nach der Wahl ist alles denkbar. Denn nun hat der Bürger ja nichts
mehr zu sagen. Und es ist eine alte Erfahrung: bei der nächsten Wahl
genügt es, alles 4 Monate vorher schönzureden.
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